Erdbebensicherheit: Storage seismischer Daten
Erdbebensicher müssen die Erdbebendaten der ZAMG abgespeichert werden. Ein DRBD+ Cluster mit Dreiweg-Spiegelung war die Lösung für diese Aufgabe. Damit werden nun Daten im Terabyte-Bereich sicher, und auch für alle Zeiten, aufbewahrt. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik kann damit wieder ihrer Verfplichtung nachkommen, die seismischen Daten für internationale Anfragen jederzeit verfügbar zu halten.
Verantwortlich für die Datensicherung ist Nikolaus Horn, der eine wahrlich historische Herausforderung zu bewältigen hatte: alte Datenbestände, die zum Teil auf Magnetbändern gespeichert waren, mussten auf moderne Datenspeicher transferiert werden. Um den Wettlauf mit der Zeit zu gewinnen hat Horn die Open Source Experten von LINBIT engagiert, die mit ihrer Clusterlösung die Sicherheits- und Transferprobleme für alle Zeiten - naja, zumindest immerwährend - aus der Welt schaffen konnten. Die digitalen Daten konnten bereits auf die riesigen Server mit je 16 Festplatteneinheiten und acht TB Speicherkapazität übertragen werden, die alten Magnetbänder können damit langsam entsorgt werden.
"Der Hauptgrund für den Einsatz von DRBD war der, dass wir damit eine Technologie integrieren konnten, die ich auch verstehe und nachvollziehen kann. Damit ist für die Zukunft sicher gestellt, dass wir uns nicht in zu große Abhängigkeit von einem Hersteller begeben, oder dass wir ohne Hilfe dastehen, wenn eine Firma ihr Interesse an dieser Produktschiene verliert", begründet Horn die Entscheidung für die OSS-Lösung von LINBIT.